Prozessbeschreibung
- Asche wird mit harmlosen, salzhaltigen Additiven in einem Mischer homogenisiert und pelletiert. Die Additive werden so dosiert, dass die Phosphate in lösliche Verbindungen geführt und die Bestimmung der Düngemittelverordnungen sicher erfüllt werden.
- Die Pellets werden in einen Thermoreaktor aufgegeben und bis zu 30 Minuten einer Temperatur von rund 1.000° C ausgesetzt. Bei dieser Temperatur reagieren bis zu 99% der Schwermetalle, insbesondere die kritischen Stoffe Quecksilber, Cadmium, Blei, Zink und Kupfer, mit den Additiven und verdampfen.
98 % der eingesetzten Asche wird als P-reiches Granulat ausgetragen. 2% der Asche wird in einem dreistufigem Rauchgasreinigungssystem zurückgehalten und als verwertbares Metallkonzentrat ausgeschieden.
- Um ein Düngemittel zu produzieren, das optimal auf den Markt, die Bodenbeschaffenheit und den Nährstoffbedarf der Kulturpflanzen abgestimmt ist, wird das P-Granulat je nach Bedarf mit zusätzlichen Phosphaten und anderen Nährstoffen wie Stickstoff, Kalium und Schwefel angereichert.
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