Kernkompetenz

ASH DEC verfügt über das Know-how, aus staubförmigen Verbrennungsrückständen Schadstoffe zu entfernen und Nähr- bzw. Wertstoffe zu gewinnen und als Rohstoffe oder Produkte in den Stoffkreislauf zurückzuführen. Die Kompetenz umfasst, neben den verfahrenstechnischen Kenntnissen, die Konzeption und Umsetzung von Anlagen, Prozessen und Systemen zur vollständigen Realisierung der wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile und das Know-how des Düngemittelmarktes und der diversen Produktmöglichkeiten.

Projektentwicklung: ASH DEC kontaktiert die Betreiber bestehender und gerade in Planung befindlicher Verbrennungsanlagen als potenzielle Partner und Kunden. Die ASH DEC Systemanlagen werden dezentral, bevorzugt in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer bestehenden Verbrennungsanlage errichtet. Außerordentliche Synergien lassen sich durch den gemeinsamen Betrieb beider Anlagen heben. Die Anlage wird in der Regel von einer Betreibergesellschaft finanziert, deren Gesellschafter der Betreiber der Verbrennungsanlage, externe Investoren und ASH DEC mit flexibel vereinbarten Anteilen sein können.

Problemlösung: Klärschlammaschen aus verschiedenen Verbrennungsanlagen bestehen aus den gleichen Stoffen in unterschiedlichen Konzentrationen und Verbindungen. Daher stehen am Beginn einer neuen Kundenbeziehung Versuche zur Ausarbeitung der optimalen Verfahrensführung. ASH DEC hat sich in den letzten Jahren das Know-how angeeignet, durch die Analyse der Asche und die Kenntnis der nationalen Vorgaben, die optimale Einstellung für das Verfahren zu finden. Anschließend werden potentielle Aschelieferanten im näheren Umfeld und nach Möglichkeit lokale Lieferanten für Additive geworben und das Projekt wird mit Bundes- und Landesbehörden abgestimmt. Bei Erstanlagen in für ASH DEC neuen Märkten ist unter Umständen eine Produktzulassung erforderlich. Die Zulassung für Düngemittel ist in einer EU-Verordnung geregelt, jedoch gelten in den einzelnen Mitgliedsländern teilweise unterschiedliche Grenzwerte für Schadstoffe. In Österreich wurde das Produkt im März 2006 zugelassen, in der Schweiz, in Deutschland und den Niederlanden ist dieser Prozess gerade gestartet worden.

Planung/Engineering: Konzeption und Detailplanung der optimalen Anlage. Um die optimale Prozessführung und Funktion der Anlage zu gewährleisten, arbeitet ASH DEC eng mit Planungs-, Engineering-, Hersteller- und Montagefirmen zusammen, wobei die Planungsfirmen vorzugsweise mit den lokalen Verhältnissen vertraut sein sollen. ASH DEC errichtet und betreibt die Pilotanlage im Wege einer 100%igen Tochtergesellschaft und mit kompetenter wissenschaftlicher Begleitung. Der Betrieb der Pilotanlage dient als Basis für Verfahrens- und Anlagenoptimierungen.

Errichtung/Inbetriebnahme: Die Projektgesellschaft beaufsichtigt, kontrolliert und sichert die Qualität bei Montage und Inbetriebnahme der Anlage bis zur Abnahme. Schult weiters die operative Belegschaft ein.

Betrieb: Vorzugsweise beaufsichtigt und betreibt die vor Ort tätige Belegschaft des Betreibers der Verbrennungsanlage die Anlage zur Aschenbehandlung. Je nach Erfordernis wird dieses Team durch von ASH DEC geschulte Spezialisten ergänzt.

Vertrieb der Rohstoffe/Fertigprodukte: ASH DEC sorgt für die erforderlichen Absatzkanäle durch vorsorgende Vereinbarungen mit etablierten Produktions- und/oder Handelsgesellschaften. Die Aufgaben der Projektgesellschaft beschränken sich auf Auslieferung und Versand. Aufbau und Entwicklung der Absatzkanäle, einschließlich der potentiell erforderlichen Versuche, Gutachten, Zulassungen und Vereinbarungen sind Teil des Gesamtpakets der Problemlösung. Im Zusammenhang mit der zukünftigen Vermarktung des Düngers bzw. eines Düngerrohstoffs sind umfangreiche Untersuchungen und Pflanzenversuche durch namhafte landwirtschaftliche Institute in Österreich, Deutschland und der Schweiz in Gang gesetzt, die unumstößliche Belege für die Qualität des Produkts liefern werden.